ArlbergEnergie Wärmeservice   —›
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ArlbergEnergie
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Wärmeservice
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Wasserversorgung.

für die region.

Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Mehr denn je wissen wir heute den Wert frischen Wassers zu schätzen.

Die EWA als Betreiber der Wasserversorgung der Gemeinde St. Anton am Arlberg sorgt dafür, dass jederzeit Trinkwasser in ausreichender Menge, mit ausreichendem Druck und von einwandfreier Qualität in unserem Versorgungsgebiet zur Verfügung steht. Wir haben uns längst an die ständige Verfügbarkeit einwandfreien Trinkwassers gewöhnt, auch wenn dies keine Selbstverständlichkeit ist.

Dahinter stecken große Investitionen und der Einsatz vieler Mitarbeiter, teilweise rund um die Uhr.

Basisdaten

  • 850 Wasserabnehmer
  • jährliche Wasserabgabe 500.000 m³
  • Tagesspitzenverbrauch 4.200 m³
  • Tagesspitze 130 l/s
EWA Energie- und Wirtschaftsbetriebe der Gemeinde St. Anton GmbH
Pfeifer Norbert Ansprechpartner Bereich Kommunal +43 5446 2358 855

Wasserqualität

Zur Gewährleistung einer physikalisch, chemisch und bakteriologisch einwandfreien Wasserqualität werden laufend Wasseruntersuchungen von allen Quellen und im Versorgungsnetz durchgeführt. Nachstehend sind einige Parameter unseres Wassers angeführt:

Wassernetz

  • Aufgaben

    Entsprechend den Anforderungen für eine nachhaltige Sicherung der Versorgung war es erforderlich, das vorhandene Wasserdargebot auf eine Gesamtquellschüttung von rd. 55 l/s zu erhöhen. Dieser Notwendigkeit folgend wurden in den Jahren 2000 bis 2003 alle bestehenden Quellfassungen saniert bzw. erneuert. Die Bacherquellen wurden neu erschlossen. 

  • Quellen

    Die Murrquellen liegen unterhalb der Schindlerspitze in den Schindlermähdern auf rd. 1800 m Seehöhe. Die beiden Quellfassungen, die Brunnenstube und die Wasserableitung wurden im Jahr 2001 neu errichtet.

    Die oberen und unteren Gföllbachquellen liegen im Mattun auf einer Seehöhe von rd. 2200m. Die Sanierung der Fassungen und der Brunnenstube erfolgte im Jahr 2003.

    Die oberen und die mittleren Schöngrabenquellen liegen - wie der Name schon sagt - im Schöngraben auf rd. 1500 m Seehöhe. Die Neufassung der drei oberen Schöngrabenquellen erfolgte im Sommer 2001. Die drei mittleren Schöngrabenquellen wurden 2002 neu gefasst. Diese Quellen sind mit einer durchschnittlichen Winterschüttung von rd. 17 l/s die nutzungsintensivsten Quellen der Gemeinde.

    Die Törliquellen liegen ebenfalls im Schöngrabengebiet östlich des Kapall auf rd. 1700 m Seehöhe. Gemeinsam mit den oberen und mittleren Schöngrabenquellen werden die Törliquellen in die Brunnenstube Schöngraben eingeleitet. Die Sanierung und Erneuerung dieser Quellen erfolgte im Jahr 2003.

    Die untere Schöngrabenquelle und die Bacherquellen liegen tiefer als der Hochbehälter Schöngraben und müssen daher im Bedarfsfall in den Hochbehälter gepumpt werden. Die Neuerschließung der Bacherquellen und die Sanierung der Unteren Schöngrabenquelle erfolgte in den Jahren 2000 bzw. 2002.

  • Brunnenstuben

    Alle Quellen werden unmittelbar nach ihrer Fassung in Brunnenstuben eingeleitet. Die Überwachung der Wasserqualität sowie die Entnahme von Wasserproben erfolgt noch vor der Einleitung des Wassers in die Hochbehälter in den Brunnenstuben. Eventuell vorhandener Sand kann sich in den Sandkammern absetzen.

  • Drosselschächte

    Zur Regulierung der anfallenden Wassermengen während der Sommermonate wurde im Bereich Zammermoos und im Schöngraben jeweils ein Drosselschacht errichtet. Diese Drosselschächte ermöglichen eine Reduktion der Wasserzuläufe in die Hochbehälter entsprechend dem Wasserbedarf.

  • Hochbehälter

    Hochbehälter Habrie

    Die Füllung des Hochbehälters Habrie erfolgt über die Quellzuleitungen der Murrquelle aus dem Gebiet der Schindlermähder und der Gföllbachquellen aus dem Mattun. Zur Ableitung von Überwasser während der Sommermonate wurde im Bereich Zammermoos ein Drosselschacht vorgeschaltet.

    Die Entnahme erfolgt über eine Sphärogussleitung DN 150 in die Versorgungsgebiete Stadle, Dengert und Moos. Der Überlauf wird in den Hochbehälter Gastig eingeleitet.

    Hochbehälter Gastig

    Die Füllung des Hochbehälters Gastig erfolgt über die Überlaufleitung des Hochbehälters Habrie oder bei Bedarf über eine Druckerhöhungspumpe in der Ringleitung Dorf aus dem Hochbehälter Schöngraben.

    Der Hochbehälter Gastig versorgt den Ortsteil Oberdorf und gemeinsam mit dem Hochbehälter Schöngraben das Versorgungsgebiet Dorf. Für die Versorgung der Ortsteile Gastig und Stadle ist in der Schieberkammer Gastig eine Druckreduzierstation im Leitungsnetz des Hochbehälters Habrie eingerichtet. Zur Sicherung der Druckverhältnisse im gesamten Versorgungsgebiet kann das Wasser in den auf 1535 m liegenden Hochbehälter Habrie zurückgepumpt werden.

    Hochbehälter Schöngraben

    Von den Quellen der oberen und der mittleren Schöngraben- sowie der Törliquellen wird das Wasser über die Brunnenstube Schöngraben in zwei getrennten Leitungen in den Hochbehälter eingeleitet. Bei Bedarf können die tieferliegenden untere Schöngraben- und Bacherquellen in den Hochbehälter gepumpt werden.

    Die Entnahme erfolgt durch drei getrennte Leitungen in die Ortsteile St. Anton - Nasserein, St. Jakob und in die Ringleitung Dorf zum Hochbehälter Gastig.

  • Fernüberwachung

    Sämtliche Wasserzulauf- und Entnahmemengen werden in den Hochbehältern durch induktive Durchflussmessgeräte gemessen und an die Kraftwerkszentrale weitergeleitet. Zusammen mit der Messung der Behälterfüllstände ist eine Fernüberwachung und Regelung der Wasserversorgungsanlage aus der ständig besetzten Kraftwerkszentrale möglich.

    Die statistische Auswertung dieser Daten liefert die Grundlage für die gesetzliche Vorschreibung der Eigenüberwachung.